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Geburt und Jugend

Loropath kam in der Gebirgskette die als "Der Hals der Welt" bekannt ist zur Welt. In dem Stamm von Goliath, in den er geboren wurde, war er der erste und einzige Nachwuchs

seit Jahren, nachdem der Stamm bereits davon ausgegangen war aufgrund eines Fluches ohne Nachkommen unterzugehen. Obwohl die Geburt Loropaths als Zeichen Göttlicher Intervention angesehen wurde blieben weitere Kinder dem Stamm verwehrt.

Da sich die Hoffnungen seines Stammes auf ihn stützten lernte Loropath schnell das Überleben in den eisigen Gebirgen des Halses und wurde darauf vorbereitet den Stamm zu führen, wenn eine neue Generation herangewachsen war. Als auch Jahre nach seiner Geburt kein weiterer Nachfahre dem Stamm gewährt wurde verlor sich die Hoffnung des Stammes auf seinen Fortbestand. Als junger Anführer eines sterbenden Stammes resignierte Loropath in den folgenden Jahren stetig und als die letzten Mitglieder seines Stammes ihre letzte Jagd antraten wendete er sich ab vom Hals der Welt und machte sich auf die Suche nach Sinn, Halt und etwas, das seinem nun sinnlos erscheinenden Leben eine Bestimmung geben sollte. 

Wichtige Personen der Vergangenheit

Während Loropath aufgrund der hohen Erwartungshaltung die auf ihm lastete und der letztendlichen Enttäuschung der Hoffnungen seines Stammes nie eine besonders enge emotionale Bindung zu seinen Eltern oder anderen Mitgliedern seines Stammes aufbaute fand er die erhoffte spirituelle Leitung nach seinem Exil in einem Priester des Tempus in Neverwinter. Der goldene Dragonborn Sahadur Tharrhes, welcher Veteran und Mitglied der "Order des gebrochenen Schwertes" war, Sammelte den von der Großstadt vollkommen überforderten Goliath von der Straße auf und beschaffte Loropath eine Position als Akolyth Tempus'.

In Tempus und Sahadur fand Loropath die Führung, die er sich für sein Leben erhoffte und lies sich als Priester zu Tempus ehren als Frontkleriker ausbilden und kämpfte als Solcher schließlich im Shadovar-Thay Krieg an vorderster Front.

Wichtige Personen der Gegenwart

Nach dem Verlust vieler Kameraden im Krieg und dem Tod seines Mentors Sahadur lehnte Loropath nach Ende des Krieges (1489) die Mitgliedschaft in der "Order des gebrochenen Schwertes" als Veteran ab und entzog sich der Zivilisation für einige Jahre, wo er sich verfolgt von Erinnerungen an grausame Schlachtfelder, seinen Mentor und seinen verlorenen Stamm auf eine spirituelle Reise zu sich selbst und einer stoischen Ruhe aufmachte, wodurch sich Loropath momentan emotional nicht an Personen gebunden fühlt. Er entwickelt allerdings starke Kameradschaftsgefühle gegenüber seinen neuen Gefährten ("Chaos Rumpeltruppe"), die ihn an die angenehmeren Jahre in den Kreisen seiner Glaubensbrüder und Schwestern erinnert. 

Wichtige Orte des Lebens

Neverwinter war für viele Jahre die Heimat Loropaths die er mit Blut im Krieg verteidigte, dementsprechend stark fühlt er sich an diese Stadt gebunden. Einen tieferen emotionalen Bezug fühlt er jedoch primär zu seiner dortigen Baracke, in der er einst in der Kampfkunst und dem Glauben an Tempus unterrichtet wurde. Als geborener Goliath fühlt er sich ebenso stark von Gebirgen und deren schroffem und kaltem Klima angezogen. Ein besonderes Verhältnis hat er zu einem bestimmten Berg nahe Mount Hotenow, wo er einen Großteil seines Exils nach dem Krieg verbracht hat und dort einen kleinen steinernen Tempel zu Tempus' ehren errichtet hat.

Ein markantes positives Ereignis

Der Tag, an dem Loropath seine Grundausbildung abgeschlossen hatte und seine Rüstung von seinem Mentor Sahadur in einer feierlichen Aufstiegszeremonie zusammen mit seinem Schild, in dem das heilige Symbol des Tempus eingearbeitet wurde, verliehen bekam bleibt für Loropath ebenso in positiver Erinnerung wie der Tag, an dem er mit seinen Kameraden und Glaubensgeschwistern zusammen auf das Schlachtfeld zu Verteidigung Neverwinters und zu ehren Tempus' zog.

Ein markantes negatives Ereignis

Während die Erinnerung an die Verleihung seiner Rüstung Loropath stets ungetrübt in Erinnerung kommt wird die Erinnerung an den ersten Tag auf dem Schlachtfeld stets von der Erinnerung an die Folgen der größeren Schlachten überschattet. Als Kleriker an der direkten Front erlebte Loropath das unsagbare Leid der Schlachtfelder und die Massen an Elend und Leichen hautnah, was ihn lange Zeit traumatisiert und letztendlich abgestumpft im Anblick von Leichen zurücklies. Aufgrund dieser Bilder hegt Loropath eine tiefe Abneigung gegenüber allem Untoten. Er mag zwar abgestumpft gegenüber dem Anblick von massenhaft Leichen sein, sollten diese allerdings in ein zweifelhaftes Leben zurückkehren ruft dies in Loropath eine tiefe Verachtung und Abscheu hervor.

Warum nicht einfach zuhause bleiben?

Nach einigen Jahren des erneuten Exils in den Bergen (nach dem Krieg), in denen Loropath die Zeit mit der Verarbeitung des gesehenen und der Meditation verbrachte, tat sich ihm erneut ein Weg des Schicksals auf. Er war mit der Erwartung ins Exil gegangen, dass seine Zeit im Dienste Tempus' mit dem Ende des Krieges abgeschlossen war und dass ihn seine Ahnen bald auf die letzte Jagd schicken würden, um sich ihnen im Jenseits anzuschließen. Nachdem sich herausstellte, dass seine Ahnen ihn wohl noch nicht erwarteten und auch Tempus' ihm kein Zeichen zukommen ließ, dass seine Zeit im weltlichen Heer des Tempus' beendet war, reifte in Loropath die Erkenntnis, dass seine Zeit noch nicht gekommen war. Er entschied sich deshalb dazu, sein Exil zu beenden und sich erneut auf die Suche nach einer Bestimmung zu machen, oder zumindest etwas, wo er Tempus' im Kampfe dienen kann.

Woran ich glaube

Loropath Weltbild ist auf einigen einfachen Grundsätzen sich selbst und andere betreffend aufgebaut. Sich selbst betreffend ist er sich drei Sachen sicher:

1. Er verdankt es Tempus, dass dieser ihm eine Bestimmung in dieser Welt gegeben hat.

2. Diese Bestimmung hat auf die eine oder andere Weise mit dem Kampf zu tun, Loropath sieht es als seine

Pflicht an im Kampf an vorderster Front zu Ehren Tempus' und zum Schutz seiner Kameraden zu stehen.

3. Das Leben verläuft niemals stringent, es ist ein Kampf, den es immer wieder aufs Neue zu bestehen gilt und nur wer bereit ist sich auf jeden Kampf neu einzulassen und eventuell seine Taktiken aus dem vorherigen Kampf zu überdenken, kann überleben.

Seinem Verhalten anderen Lebewesen betreffend stellt er sich folgende Grundsätze:

1. Jeder Fremde kann der Kamerad sein, der dir auf dem Schlachtfeld das Leben retten kann. Behandle ihn so.

2. Jeder Fremde kann der Feind sein, der dir auf dem Schlachtfeld das Leben aushauchen will. Sei dir dessen Bewusst.

3. Gold kauft keine Ehre, aber dafür Heiltränke, es ist also ein Notwendiges Übel, sollte allerdings keinem Emotionalen oder Komfortablen Zweck erfüllen.

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